Produktfoto Das Äußerste, was ein Mensch sein kann

René Weiland

Das Äußerste, was ein Mensch sein kann

Betrachtung und Gespräch über Thomas von Aquin (Jubiläumsausgabe)

Mit ›Das Äußerste, was ein Mensch sein kann‹ hat der Berliner Autor und Philosoph René Weiland einen Essayband vorgelegt, der Thomas von Aquin, als einen der wirkmächtigsten Philosophen, den großen Lehrer der Logik, erneut ins Bewusstsein rückt. Am Beispiel zweier Konvertiten – Jacques Maritain und G.K. Chesterton –, die diesen Denker des Hochmittelalters für uns Moderne verlebendigt haben, führt der Autor den Leser ein in das Denken und Leben des heiligen Thomas. Im Gespräch, das der Autor mit dem Münsteraner Philosophen Josef Pieper führte, öffnet sich dem Leser ein von harmonisierend-dogmatischen Zügen des offiziellen Thomismus befreites neues Bild.

In seinem abschließenden offenen Essay, in dem sich René Weiland an Thomas von Aquin gleichsam als einen zeitgenössischen Berater wendet, ermutigt der Autor, dem modernistischen Diktat der Gegenwart die Stirn zu bieten. Er nennt es die Freiheit der geschlossenen Augen. »Ich schließe die Augen und weiß, es gibt noch etwas nach diesem Heute, und ich werde dieses Heute überstehen und das morgige Heute wird anders sein.« (René Weiland im Deutschlandfunk am 15.11.07).