Produktfoto Wozu Tugend?

Matthias Eckoldt u. René Weiland

Wozu Tugend?

Zum Gebrauch eines missbrauchten Begriffs

Brauchen wir Heutigen denn überhaupt Tugend? Unterschreitet der Begriff der Tugend nicht schon von vornherein das Niveau unseres freiheitsversessenen Soseins? Zerrt er uns nicht fort vom Weg ins Offene, hin auf einen gänzlich ausgetretenen Pfad?

Diesen Fragen stellen sich der Schriftsteller Matthias Eckoldt und der Philosoph René Weiland in ihrem Essay »Wozu Tugend?«. Indem sie an die Wurzel des Begriffs gehen, werfen sie den historischen und ideologischen Ballast, der sich in zweitausend Jahren Inanspruchnahme der Tugend von Kirche und Staat angesammelt hat, über Bord. Dabei zeigt sich erst, was es zu gewinnen gibt: einen befreiten, nämlich ganz und gar individualisierten Tugendbegriff.

»Ein nützliches, ein schön geschriebenes Büchlein, es macht nachdenklich, ist ein ideales Präsent – und ein Kompliment an den Beschenkten.« (Deutschlandradio Kultur)